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FinOps 2025

Die Veränderungen im neuen FinOps-Modell: Was ändert sich operativ?

Die kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­ent­wick­lung des Fin­Ops-Frame­works spie­gelt die dyna­mi­schen Anfor­de­run­gen und Best Prac­ti­ces im Cloud-Finanz­ma­nage­ment wider. Die jüngs­ten Ände­run­gen im Jahr 2024 brin­gen bedeu­ten­de Neue­run­gen mit sich, die sich direkt auf ope­ra­ti­ve Pro­zes­se aus­wir­ken. In die­sem Arti­kel beleuch­ten wir die wesent­lichs­ten Unter­schie­de zwi­schen der alten und der neu­en Ver­si­on des Fin­Ops-Frame­works und erläu­tern, was die­se kon­kret für das ope­ra­ti­ve Geschäft bedeu­ten.

Die aktualisierte Definition von FinOps

Eine der zen­tra­len Ände­run­gen betrifft die Defi­ni­ti­on von Fin­Ops. Die neue Defi­ni­ti­on lau­tet:

Fin­Ops ist ein ope­ra­ti­ves Rah­men­werk und eine kul­tu­rel­le Pra­xis, die den Geschäfts­wert der Cloud maxi­miert, zeit­na­he daten­ge­stütz­te Ent­schei­dun­gen ermög­licht und finan­zi­el­le Ver­ant­wort­lich­keit durch Zusam­men­ar­beit zwi­schen Engineering‑, Finanz- und Geschäfts­teams schafft. (finops.org)

Im Ver­gleich zur vor­he­ri­gen Defi­ni­ti­on, die Fin­Ops als eine sich ent­wi­ckeln­de Dis­zi­plin des Cloud-Finanz­ma­nage­ments beschrieb, betont die aktua­li­sier­te Ver­si­on stär­ker die kul­tu­rel­le Pra­xis und die Maxi­mie­rung des Geschäfts­werts. Die­se Neu­aus­rich­tung unter­streicht die Bedeu­tung der Zusam­men­ar­beit und der daten­ge­stütz­ten Ent­schei­dungs­fin­dung im Fin­Ops-Pro­zess.

Vereinfachte Struktur des Frameworks

Das Fin­Ops-Frame­work wur­de neu struk­tu­riert, um eine kla­re­re und ein­fa­che­re Navi­ga­ti­on zu ermög­li­chen. Die Anzahl der Domains wur­de redu­ziert, und die Bezeich­nun­gen der Domains und Capa­bi­li­ties wur­den über­ar­bei­tet, um die aktu­el­len Best Prac­ti­ces bes­ser wider­zu­spie­geln. Die­se Ände­run­gen erleich­tern es den Anwen­dern, die ver­schie­de­nen Aspek­te des Frame­works zu ver­ste­hen und anzu­wen­den. (finops.org)

Was bedeu­tet das für das ope­ra­ti­ve Doing?

  1. Effi­zi­en­te­re Imple­men­tie­rung: Durch die ver­ein­fach­te Struk­tur ist es für Unter­neh­men leich­ter, Fin­Ops-Pro­zes­se zu inte­grie­ren, ohne sich in zu vie­len kom­ple­xen Details zu ver­lie­ren.
  2. Schnel­le­re Ent­schei­dungs­we­ge: Weni­ger, aber klar defi­nier­te Domains hel­fen Teams, effi­zi­en­ter zu arbei­ten und sich schnel­ler auf Opti­mie­rungs­po­ten­zia­le zu kon­zen­trie­ren.
  3. Bes­se­re Mess­bar­keit: Kla­re Struk­tu­ren und neue Metri­ken ermög­li­chen eine ein­fa­che­re Eva­lu­ie­rung der Fin­Ops-Prak­ti­ken.

Erweiterung der Personas und Capabilities

Die neue Ver­si­on des Frame­works führt zusätz­li­che Per­so­nas und Capa­bi­li­ties ein, die die Viel­falt der Rol­len und Ver­ant­wort­lich­kei­ten im Fin­Ops-Bereich wider­spie­geln. Die­se Erwei­te­rung ermög­licht eine prä­zi­se­re Zuord­nung von Auf­ga­ben und för­dert eine effek­ti­ve­re Zusam­men­ar­beit zwi­schen den betei­lig­ten Teams. (finops.org)

Kon­kre­te Aus­wir­kun­gen auf die Pra­xis

  • Mehr Klar­heit in den Zustän­dig­kei­ten: Unter­neh­men kön­nen Fin­Ops-Rol­len spe­zi­fi­scher defi­nie­ren und Ver­ant­wort­lich­kei­ten genau­er zuwei­sen.
  • Geziel­te­re Schu­lungs­pro­gram­me: Mit der Ein­füh­rung neu­er Per­so­nas ist es not­wen­dig, Wei­ter­bil­dun­gen anzu­pas­sen und Mit­ar­bei­ter ent­spre­chend ihrer spe­zi­fi­schen Rol­le im Fin­Ops-Pro­zess zu schu­len.
  • Stär­ke­re Inte­gra­ti­on mit ande­ren Unter­neh­mens­be­rei­chen: Die neu­en Rol­len erfor­dern eine inten­si­ve­re Abstim­mung zwi­schen IT, Finan­ce und Manage­ment, wodurch Fin­Ops als stra­te­gi­sche Dis­zi­plin wei­ter gestärkt wird.

Mehr Fokus auf Automatisierung und KI

Das neue Fin­Ops-Modell betont den ver­stärk­ten Ein­satz von Auto­ma­ti­sie­rung und künst­li­cher Intel­li­genz (KI), um Fin­Ops-Pro­zes­se effi­zi­en­ter zu gestal­ten. Wäh­rend die vor­he­ri­ge Ver­si­on von Fin­Ops bereits Best Prac­ti­ces für das Cloud-Kos­ten­ma­nage­ment bot, wird nun ver­stärkt auf den Ein­satz von Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­no­lo­gien gesetzt.

Wich­ti­ge Neue­run­gen

  • Auto­ma­ti­sier­te Fin­Ops-Pro­zes­se: Neue Richt­li­nien for­dern den ver­mehr­ten Ein­satz von Auto­ma­ti­sie­rung zur Über­wa­chung und Opti­mie­rung von Cloud-Kos­ten.
  • Ein­satz von KI-gestütz­ten Ana­ly­sen: Fin­Ops-Teams wer­den ermu­tigt, Machi­ne Lear­ning und künst­li­che Intel­li­genz zur Mus­ter­er­ken­nung und Kos­ten­pro­gno­se ein­zu­set­zen.
  • Dyna­mi­sche Bud­ge­t­an­pas­sung: Auto­ma­ti­sier­te Sys­te­me kön­nen Bud­gets in Echt­zeit anpas­sen, um Kos­ten­ex­plo­sio­nen zu ver­mei­den.

Wie ändert sich das ope­ra­ti­ve Doing?

  • Redu­zie­rung manu­el­ler Auf­wän­de: Durch Auto­ma­ti­sie­rung wird weni­ger Zeit für manu­el­le Ana­ly­sen benö­tigt, sodass sich Teams auf stra­te­gi­sche Opti­mie­run­gen kon­zen­trie­ren kön­nen.
  • Prä­zi­se­re Vor­her­sa­gen: KI-gestütz­te Ana­ly­sen hel­fen, Kos­ten­ent­wick­lun­gen bes­ser zu pro­gnos­ti­zie­ren und Bud­get­über­schrei­tun­gen früh­zei­tig zu erken­nen.
  • Bes­se­re Res­sour­cen­nut­zung: Auto­ma­ti­sier­te Ska­lie­rung sorgt dafür, dass unge­nutz­te Res­sour­cen effi­zi­en­ter ver­wal­tet wer­den.
FinOps 2025 - neuer Wein in alten Fässern? Bei weitem nicht!

Neue KPIs und Metriken

Die Über­ar­bei­tung des Fin­Ops-Frame­works führt auch neue Key Per­for­mance Indi­ca­tors (KPIs) und Metri­ken ein. Die­se neu­en Mess­wer­te hel­fen Unter­neh­men, ihre Cloud-Aus­ga­ben bes­ser zu bewer­ten und fun­dier­te Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.

Bei­spie­le neu­er KPIs:

  • Fin­Ops Adop­ti­on Index: Misst, wie gut ein Unter­neh­men Fin­Ops-Prin­zi­pi­en in sei­nen Cloud-Pro­zes­sen imple­men­tiert hat.
  • Rea­li­zed Savings Rate: Bewer­tet den Anteil der iden­ti­fi­zier­ten Kos­ten­op­ti­mie­rungs­po­ten­zia­le, die tat­säch­lich umge­setzt wur­den.
  • Unit Eco­no­mics Metrics: Erlau­ben eine gra­nu­la­re­re Ana­ly­se der Cloud-Kos­ten pro Anwen­dung oder pro Team.

Bedeu­tung für das ope­ra­ti­ve Geschäft

  • Neue Bench­mark-Mög­lich­kei­ten: Unter­neh­men kön­nen ihre Effi­zi­enz bes­ser mit ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen ver­glei­chen.
  • Geziel­te­re Opti­mie­rungs­maß­nah­men: Detail­lier­te­re KPIs ermög­li­chen eine genaue­re Steue­rung der Cloud-Kos­ten.
  • Bes­se­re Stake­hol­der-Kom­mu­ni­ka­ti­on: Prä­zi­se­re KPIs hel­fen dabei, den Mehr­wert von Fin­Ops gegen­über Manage­ment und Finanz­ab­tei­lung zu ver­deut­li­chen.

Fazit: Was Unternehmen jetzt tun sollten

Die neue Ver­si­on des Fin­Ops-Frame­works bringt erheb­li­che Ände­run­gen mit sich, die für Unter­neh­men sowohl Her­aus­for­de­run­gen als auch Chan­cen dar­stel­len. Um sich opti­mal auf die Neue­run­gen ein­zu­stel­len, soll­ten Unter­neh­men fol­gen­de Maß­nah­men ergrei­fen:

  1. Schu­lun­gen und Awa­re­ness-Maß­nah­men star­ten: Mit­ar­bei­ter soll­ten mit den neu­en Prin­zi­pi­en, Per­so­nas und Capa­bi­li­ties ver­traut gemacht wer­den.
  2. Auto­ma­ti­sie­rung vor­an­trei­ben: Unter­neh­men soll­ten ver­stärkt auf Auto­ma­ti­sie­rung und KI-gestütz­te Ana­ly­sen set­zen, um Fin­Ops-Pro­zes­se effi­zi­en­ter zu gestal­ten.
  3. KPIs und Metri­ken neu aus­rich­ten: Die neu­en Kenn­zah­len soll­ten in die bestehen­de Fin­Ops-Stra­te­gie inte­griert wer­den, um Cloud-Kos­ten noch geziel­ter zu opti­mie­ren.
  4. Zusam­men­ar­beit inten­si­vie­ren: Der kul­tu­rel­le Aspekt von Fin­Ops gewinnt an Bedeu­tung – Unter­neh­men soll­ten daher die Zusam­men­ar­beit zwi­schen IT, Finan­ce und Manage­ment stär­ker för­dern.

Mit die­sen Maß­nah­men kön­nen Unter­neh­men sicher­stel­len, dass sie die Vor­tei­le des neu­en Fin­Ops-Modells best­mög­lich nut­zen und ihre Cloud-Kos­ten nach­hal­tig opti­mie­ren.

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