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Kostenreduktion durch TBM

Kostenreduktion durch TBM: Strategien zur Optimierung der IT-Ausgaben

Tech­no­lo­gy Busi­ness Manage­ment (TBM) ist ein bewähr­tes Modell zur Stei­ge­rung der Trans­pa­renz und Effi­zi­enz von IT-Kos­ten. Unter­neh­men, die TBM ein­füh­ren, pro­fi­tie­ren nicht nur von einer ver­bes­ser­ten Kos­ten­kon­trol­le, son­dern kön­nen durch geziel­te Maß­nah­men auch signi­fi­kan­te Ein­spa­run­gen erzie­len. In die­sem Arti­kel wer­den ver­schie­de­ne Ansät­ze zur Kos­ten­re­duk­ti­on betrach­tet, die sich in drei Haupt­be­rei­che unter­tei­len las­sen: kurz­fris­ti­ge Maß­nah­men, mit­tel­fris­ti­ge Opti­mie­run­gen und lang­fris­ti­ge Inves­ti­tio­nen in den Wert­bei­trag der IT für das Unter­neh­men.

Kurzfristige Kostenreduktionen

Kurz­fris­ti­ge Maß­nah­men zie­len dar­auf ab, schnell Ein­spa­run­gen zu rea­li­sie­ren. Sie set­zen auf Ver­hand­lun­gen, Eli­mi­nie­run­gen und unmit­tel­ba­re Redu­zie­run­gen.

Neu- und Nach­ver­hand­lun­gen

  • Lizenz­ver­trä­ge und War­tungs­ver­trä­ge: Durch Nach­ver­hand­lun­gen bestehen­der Ver­trä­ge las­sen sich oft erheb­li­che Ein­spa­run­gen erzie­len. Ein Bench­mar­king ähn­li­cher Ver­trä­ge kann hel­fen, bes­se­re Kon­di­tio­nen durch­zu­set­zen.
  • Cloud- und Hard­ware­kos­ten: Anbie­ter sind oft bereit, Rabat­te zu gewäh­ren oder bes­se­re Ser­vice-Level zu bie­ten, wenn man lang­fris­ti­ge Bin­dun­gen oder grö­ße­re Abnah­me­men­gen anbie­tet.
  • Out­sour­cing-Ver­trä­ge: Bei exter­nen Dienst­leis­tern lohnt es sich, die Ver­trags­kon­di­tio­nen zu über­prü­fen und gege­be­nen­falls neu aus­zu­han­deln.

Eli­mi­nie­rung und Redu­zie­rung

  • Still­le­gung nicht benö­tig­ter Sys­te­me: Vie­le Unter­neh­men zah­len für nicht mehr genutz­te oder inef­fi­zi­en­te IT-Assets. Eine sys­te­ma­ti­sche Über­prü­fung kann unnö­ti­ge Kos­ten eli­mi­nie­ren.
  • Redu­zie­rung unnö­ti­ger Soft­ware­li­zen­zen: Oft­mals sind Lizen­zen für Benut­zer oder Appli­ka­tio­nen aktiv, die nicht mehr benö­tigt wer­den.
  • Kür­zung oder Pau­sie­rung nicht geschäfts­kri­ti­scher Pro­jek­te: Tem­po­rä­re Ein­spa­run­gen kön­nen erzielt wer­den, indem weni­ger drin­gen­de IT-Pro­jek­te pau­siert oder gestri­chen wer­den.

Ergeb­nis­se kurz­fris­ti­ger Maß­nah­men

  • Sofor­ti­ge Sen­kung der IT-Kos­ten
  • Bes­se­re Ver­trags­be­din­gun­gen und redu­zier­te Betriebs­aus­ga­ben
  • Schnel­le­re Erfol­ge durch gering­fü­gi­ge ope­ra­ti­ve Anpas­sun­gen

Strukturierte Kostenoptimierung (mittelfristige Maßnahmen)

Mit­tel­fris­ti­ge Maß­nah­men zie­len dar­auf ab, nach­hal­ti­ge Ein­spa­run­gen durch eine ver­bes­ser­te Nut­zung der IT-Res­sour­cen zu rea­li­sie­ren.

Pro­duk­ti­vi­täts­er­hö­hung

  • Auto­ma­ti­sie­rung von wie­der­keh­ren­den IT-Pro­zes­sen: Durch den Ein­satz von RPA (Robo­tic Pro­cess Auto­ma­ti­on) kön­nen repe­ti­ti­ve Tätig­kei­ten effi­zi­en­ter gestal­tet wer­den.
  • Self-Ser­vice-Por­ta­le für IT-Ser­vices: Redu­zie­rung des Sup­ports durch benut­zer­freund­li­che Self-Ser­vice-Lösun­gen.
  • Opti­mie­rung von IT-Work­flows: Durch Pro­zess­ana­ly­se und Anpas­sung kön­nen Eng­päs­se besei­tigt und Effi­zi­enz gestei­gert wer­den.

Effi­zi­enz­stei­ge­rung

  • Kon­so­li­die­rung von Rechen­zen­tren und Cloud-Res­sour­cen: Durch die Migra­ti­on auf eine stan­dar­di­sier­te Platt­form kön­nen Ska­len­ef­fek­te erzielt wer­den.
  • Ver­ein­heit­li­chung und Stan­dar­di­sie­rung von Soft­ware­lö­sun­gen: Weni­ger Viel­falt in der Soft­ware­land­schaft redu­ziert War­tungs­kos­ten und Schu­lungs­auf­wand.
  • Opti­mie­rung der Ser­vice-Desk-Struk­tur: Effi­zien­te Help­desk-Stra­te­gien redu­zie­ren Kos­ten und ver­bes­sern die Sup­port­qua­li­tät.

Ver­brauch­s­an­pas­sung und Kos­ten­um­wid­mung

  • Dyna­mi­sche Ska­lie­rung von Cloud-Res­sour­cen: Durch den Ein­satz von Auto-Sca­ling und Reser­ved Ins­tances kön­nen Kos­ten gesenkt wer­den.
  • Pay-as-you-go-Model­le nut­zen: Statt fixe Infra­struk­tur­kos­ten zu tra­gen, kann ein bedarfs­ge­rech­ter Ansatz hel­fen, unnö­ti­ge Aus­ga­ben zu redu­zie­ren.
  • Ver­la­ge­rung von Inves­ti­tio­nen: Weni­ger stra­te­gi­sche IT-Aus­ga­ben kön­nen in Inno­va­tio­nen umge­wid­met wer­den, um lang­fris­tig Mehr­wert zu gene­rie­ren.

Ergeb­nis­se mit­tel­fris­ti­ger Maß­nah­men

  • Nach­hal­ti­ge Reduk­ti­on der Betriebs­kos­ten
  • Ver­bes­ser­te IT-Pro­zes­se und Effi­zi­enz­stei­ge­run­gen
  • Stra­te­gi­sche Neu­aus­rich­tung der IT-Aus­ga­ben
Kostenreduktion - wenn es doch nur so einfach wäre.

Wiederkehrende Aktivitäten für eine langfristige Optimierung

Lang­fris­ti­ge Maß­nah­men zie­len dar­auf ab, die IT kon­ti­nu­ier­lich an den Unter­neh­mens­zie­len aus­zu­rich­ten und dabei Kos­ten zu opti­mie­ren.

Ver­än­de­rung durch Ite­ra­ti­on und Inno­va­ti­on

  • Ein­füh­rung von Fin­Ops-Prak­ti­ken: Regel­mä­ßi­ge Kos­ten­re­views und Fin­Ops-Work­shops hel­fen, kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­ser­un­gen zu erzie­len.
  • Ein­satz von KI und maschi­nel­lem Ler­nen zur Opti­mie­rung von IT-Res­sour­cen: Durch Pre­dic­ti­ve Ana­ly­tics kön­nen unnö­ti­ge IT-Kapa­zi­tä­ten recht­zei­tig iden­ti­fi­ziert und redu­ziert wer­den.
  • Regel­mä­ßi­ge Über­prü­fung der IT-Archi­tek­tur: Ite­ra­ti­ve Ver­bes­ser­un­gen hel­fen, lang­fris­tig kos­ten­ef­fi­zi­en­te Struk­tu­ren zu eta­blie­ren.

Kos­ten/­Nut­zung-Opti­mie­rung

  • Kos­ten-Nut­zen-Ana­ly­sen für alle IT-Inves­ti­tio­nen: Die Prio­ri­sie­rung von IT-Pro­jek­ten basie­rend auf ihrem Wert­bei­trag erhöht die Effi­zi­enz.
  • Opti­mie­rung der IT-Ser­vice-Kata­lo­ge: Die Anpas­sung von Ser­vice-Levels an den tat­säch­li­chen Bedarf redu­ziert unnö­ti­ge Kos­ten.
  • Lebens­zy­klus­ma­nage­ment für IT-Assets: Durch geziel­te Hard­ware-Erneue­run­gen las­sen sich Betriebs­kos­ten sen­ken.

Prio­ri­sie­rung im Bereich der “Inves­ti­ti­on in den Wert­bei­trag für das Unter­neh­men”

  • Ali­gnie­rung der IT mit den Geschäfts­an­for­der­ungen: IT-Aus­ga­ben soll­ten gezielt dort ein­ge­setzt wer­den, wo sie den größ­ten Mehr­wert für das Unter­neh­men brin­gen.
  • Stra­te­gi­sche IT-Inves­ti­tio­nen: Tech­no­lo­gien, die lang­fris­tig Pro­duk­ti­vi­tät und Wett­be­werbs­vor­tei­le brin­gen, soll­ten prio­ri­siert wer­den.
  • Opti­mie­rung der Inno­va­ti­ons­bud­gets: Anstatt star­re Bud­gets zu ver­ge­ben, kann eine fle­xi­ble Allo­ka­ti­on je nach Busi­ness-Prio­ri­tät erfol­gen.

Ergeb­nis­se lang­fris­ti­ger Maß­nah­men

  • Nach­hal­ti­ge Reduk­ti­on der IT-Gesamt­kos­ten
  • Höhe­re Wert­schöp­fung durch geziel­te IT-Inves­ti­tio­nen
  • Bes­se­re Anpas­sungs­fä­hig­keit an Markt­ver­än­de­run­gen

Fazit

Die Ein­füh­rung von TBM bie­tet eine struk­tu­rier­te Mög­lich­keit, IT-Kos­ten nach­hal­tig zu opti­mie­ren. Wäh­rend kurz­fris­ti­ge Maß­nah­men schnel­le Ein­spa­run­gen ermög­li­chen, sor­gen mit­tel­fris­ti­ge und lang­fris­ti­ge Stra­te­gien für eine effi­zien­te und wert­ori­en­tier­te Nut­zung der IT-Res­sour­cen. Durch einen ite­ra­ti­ven Ansatz, kon­ti­nu­ier­li­che Anpas­sun­gen und stra­te­gi­sche Inves­ti­tio­nen kön­nen Unter­neh­men sicher­stel­len, dass ihre IT ein zen­tra­ler Trei­ber für den Geschäfts­er­folg bleibt.

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